Schacht und Bauwerksanierung 2018-07-05T17:54:46+00:00

KANAL TECHNIK

Schacht | Bauwerksanierung


WAS
ist das?

Kanalschächte, unterirdische Bauwerke und begehbare Kanäle bilden das Grundgerüst kommunaler Abwassersysteme und haben an Problemen in Abwassernetzen, etwa dem Fremdwasseraufkommen erheblichen Anteil. Zugleich sind diese zentralen Bauwerke der Abwasserbeseitigung im Schadensfall sehr anspruchsvolle Sanierungsobjekte, die ein Höchstmaß an technologischer Kompetenz erfordern.


WELCHE Möglichkeiten gibt es?

Injektion – Sanierung von Wassereinbrüchen, das Ziel des Einsatzes von Injektionsverfahren ist es, Abwasserbauwerke sicher und dauerhaft gegen Abwasseraustritt und gegen Grundwasser abzudichten. Vielfach ist es in diesem Zusammenhang auch erforderlich, Hohlräume im Umfeld des Bauwerks durch Injektion mittels quellfähigem Kunstharz oder Zementmörtel zu verfüllen. In diesem Zusammenhang setzen wir modernste Werkstoffe auf Kunstharz- und Zementmörtelbasis in Verbindung mit bewährten Packer- und Lanzeninjektionstechniken ein.

Beschichtung, es wird bei Beschichtungsverfahren ein spezielles Beschichtungsmaterial auf die Schacht- bzw. Kanalinnenwand aufgetragen. Wesentliche Voraussetzung ist der feste und dauerhafte Verbund zwischen der ausgehärteten Beschichtung und dem Untergrund. Die Untergrundvorbehandlung erfolgt maschinell mit Stockerplatten und mittels Wasser-Hochdruckstrahlen. Die Kontrolle und Dokumentation der Haftzugwerte gehört zum Qualitätsstandard. In einigen Fällen wird auch die statische Tragfähigkeit des Schachtbauwerkes bzw. des Kanals durch eine Beschichtung mit mineralischen Mörtel oder GFK-Handlaminat verbessert. Wir setzen in diesem Zusammenhang modernste Werkstoffe auf Kunstharz- und Zementmörtelbasis ein.

Reprofilierung, es können Bermen und gesamte Schachtunterbaue mit Hilfe von Polymerbeton-Sohlschalen reprofiliert und wiederhergestellt werden.


WIE geht das?

Injektion – Sanierung von Wassereinbrüchen: nach gründlicher Hochdruck-Reinigung und Untergrundvorbehandlung, wird der Wassereinbruch lokalisiert und der anliegende Beton aufgestemmt. Für den kurzfristigen „Wasserstop“ wird ein spezieller Stopfmörtel verwendet. Im Anschluss werden die Stahlpacker in einem vorgegebenen Raster eingebohrt und die quellfähige Injektion mittels Verpresspumpe und Spezial-Lanze eingebracht. Nach der erfolgten Injektion werden die Stahlpacker abgeschlagen und ordnungsgemäß abgedichtet.

Beschichtung: nach gründlicher Hochdruck-Reinigung, ausbessern von Ausbrüchen, Untergrundvorbehandlung mittels Stockerplatten und Haftzugsprüfung wird im ersten Arbeitsschritt ein Haftgrund aufgebracht. Im Anschluss werden in mehreren Arbeitsschritten immer wieder dünne Zementbeschichtungslagen aufgebracht. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange bis die gewünschte End-Wandstärke der Beschichtung erreicht wird. Die Beschichtung bzw. Auskleidung mit GFK-Handlaminat erfolgt analog zur Mörtelbeschichtung.

Reprofilierung: Um gravierende Schäden im Bereich des Schachtbodens bzw. des Gerinnes qualitativ hochwertig zu sanieren, muss nach einer gründlichen Hochdruck-Reinigung der noch vorhandene Schachtboden bzw. Gerinne entfernt werden. Im Anschluss werden hochwertige Polymerbeton-Sohlschalen eingebracht, das Gerinne ausprofiliert und ausbetoniert.

Anwendungsbereich Schächte und Bauwerke
Durchmesserbereich DN 800 mm – nach oben hin offen
Material Altrohr alle Materialien
Material neues Rohr Zementbasis oder GFK
Schacht-Profile Kreis-, Eckprofile, Pumpwerke, etc.

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