Zu Beginn des Projekts wurden sämtliche zu
sanierenden Haltungen und Schächte gemeinsam mit
dem Auftraggeber festgelegt. Aufgrund der
besonderen Anforderungen im Tunnel wurde ein
detailliertes Sicherheits- und
Durchführungskonzept erstellt, um den Verkehr so
kurz wie möglich zu beeinträchtigen.
Im ersten Arbeitsschritt wurden die Leitungen
mittels Hochdruckspülung gereinigt, um
Ablagerungen und Verschmutzungen zu entfernen.
Anschließend erfolgte eine TV-Inspektion zur
genauen Schadensanalyse. Dabei wurden erhebliche
Schäden wie Risse, Inkrustationen sowie
teilweise massive Ausbrüche festgestellt.
Die anschließenden Fräsarbeiten gestalteten
sich anspruchsvoll, da die Arbeiten unter
enormen Zeitdruck und unter weiteren laufenden
Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden
mussten. Nach Entfernung der Hindernisse wurden
beschädigte Bereiche mittels Kurzlinerverfahren
saniert.
Durch die präzise Planung und Ausführung konnte
die Sanierung effizient und ohne größere
Verkehrsbeeinträchtigungen abgeschlossen
werden.