BAUDURCHFÜHRUNG: PRÄZISION AUF JEDEM METER
Die Baustellenvorbereitung begann im März 2025.
Schächte wurden lokalisiert, vermessen und für
die einzelnen Einbauschritte exakt vorbereitet.
Es folgten intensive Reinigungs- und
Fräsarbeiten: Mithilfe moderner Robotersysteme
entfernte man lose Beschichtungsteile, fräste
Unebenheiten ab und bereitete die Rohrleitungen
optimal für den Linereinbau vor. Insgesamt
wurden 13 Tonnen Räumgut aus der Haltung
gefördert – ein deutliches Zeichen für den
Sanierungsbedarf. Ab April startete der Einbau
der Saertex Fast+ Liner. Dabei wurden
beeindruckende Einbaulängen von bis zu 190
Metern am Stück realisiert. Parallel dazu
entstanden rund 150 Lineranschlüsse in den
Schächten, ausgeführt in GFK-Handlaminat. Die
Rahmenbedingungen waren anspruchsvoll: Kanäle
entlang eines Baches mit Wassereintritten,
Wasserhaltungen über Strecken von bis zu 300
Metern sowie Zufahrten über unbefestigte,
teilweise private Wiesenflächen. Dank
sorgfältiger Arbeitsvorbereitung und einer
präzisen Bauleitung verlief das Projekt dennoch
ohne Unterbrechungen – und konnte in einem Zug
erfolgreich abgeschlossen werden.
Fazit: Nachhaltig, effizient und
wirtschaftlich
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, welches
Leistungsniveau moderne grabenlose Sanierung
heute erreicht: minimale Eingriffe bei maximaler
Lebensdauer und höchster technischer Qualität.
Statt umfangreicher Erdarbeiten,
Verkehrsbehinderungen und hoher Zusatzkosten
erhielt der Auftraggeber eine technisch
überzeugende, wirtschaftliche und
umweltfreundliche Gesamtlösung – direkt im
Bestand und ohne Kompromisse.