ARBEITSDURCHFÜHRUNG
Die zu sanierende Schächte und Haltungen wurden
gemeinsam mit der ASFINAG vor Ort begutachtet.
Nach der Festlegung dieser Bereiche wurde ein
Verkehrsführungskonzept für die erforderlichen
Fahrstreifensperren ausgearbeitet. Anschließend
erfolgte die Reinigung sämtlicher Leitungen
mittels Spülfahrzeug, um die Schäden genau
beurteilen zu können. Nach der Reinigung wurden
die Haltungen nochmals mit einer Kamera
inspiziert.
Daraufhin begannen die Fräsarbeiten, die sich
aufgrund der stark verschmutzten Leitungen als
äußerst schwierig erwiesen. Teilweise waren die
Haltungen vollständig mit Kalkablagerungen
verfüllt oder stark verwurzelt. Diese
Fremdkörper wurden sorgfältig herausgefräst und
– wo erforderlich – mittels Kurzlinersystem
instandgesetzt.
Der Sanierungsabschnitt erstreckte sich über
eine Länge von rund 10 Kilometern, wovon etwa 2
Kilometer im grabenlosen Verfahren saniert
wurden. Zusätzlich musste für wasserführende
Leitungen eine Wasserhaltung eingerichtet
werden, was insbesondere aufgrund der Arbeiten
direkt auf der Autobahn einen erheblichen
organisatorischen und technischen Aufwand
darstellte.